• Atemwege,  Einzelöle,  Emotionen & Gefühle,  Hausapotheke,  Kopf & Gehirn,  Nervensystem,  Verdauung

    Mandarine (Tangerine) (Citrus reticulata)

    Die ätherische Essenz wird wie bei den meisten Zitrusölen durch Kaltpressung der Schale gewonnen. Die Mandarine enthält einen besonders hohen Anteil an Limonenen (>90%) , damit sogar mehr als die Zitrone. In über 50 medizinischen Studien wurde der Limonengehalt auf seine Fähigkeit Tumorwachstum zu bekämpfen, untersucht.

    Mandarine gilt als das „Alzheimeröl“ schlechthin. Es wirkt stimmungsaufhellend, entspannend, beruhigt bei Angstzuständen und Nervosität und unterstützt dabei die Lern- und Merkfähigkeit.

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    Muskatnuss (Myristica fragrans)

    Die Hauptanbaugebiete der Muskatnuss liegen in Tunesien und Indonesien. Dieses auch bei uns sehr beliebte Gewürz wurde auch schon von Hildegard von Bingen als Heilpflanze erwähnt.

    Muskatnuss hat eine sehr belebende und anregende Wirkung, gleichzeitig auch Muskel entspannende Eigenschaften, und wird daher gerne bei Erschöpfungszuständen verwendet.

    Medizinische Wirkung:
    Entzündungshemmend, gerinnungshemmend, antiseptisch, antiparasitär, schmerzstillend, Leberschutz, Magenschutz (Geschwüre), anregend für die Durchblutung, anregend für die Nebenniere, muskelentspannend, steigert die Produktion des Wachstumshormons und von Melatonin.

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    Dille (Anethum graveolens)

    Dille wurde schon in alten Papyrusrollen der Ägypter (1550 v. Chr.) erwähnt, angeblich haben Gladiatoren Dille als Schutzpflanze auf die Haut aufgetragen und es ist Bestandteil alter medizinischer Aufzeichnungen. Auch Hildegard von Bingen schreibt in ihrem Werk über die Heilkraft dieser Pflanze.

    Traditionell wird Dille bei allen Arten von Verdauungsproblemen verwendet. Es wird ihr auch eine beruhigende Wirkung nachgesagt und ist für Kinder sehr gut geeignet.

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    Ledum (Ledum groenlandicum)

    Ledum (deutsch auch Sumpfporstkraut genannt) kommt aus Kanada und wurde von den dortigen indianischen Ureinwohnern schon früh als Heilpflanze bei Fieber und Nierenleiden geschätzt. Und es ist wahrscheinlich dieser Pflanze zu verdanken, dass dieses Volk nie an Skorbut erkrankte.

    Heute wird Ledum gern als Unterstützung beim Kampf gegen Übergewicht und für Entschlackungs- und Leberreinigungskuren verwendet.

    Medizinische Wirkung:
    Entzündungshemmend, antitumoral, antibakteriell, harntreibend. leberschützend.

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    Ravintsara (Cinnamomum camphora)

    Ravintsara ist ein großer immergrüner Baum aus Madagaskar, der bis zu 20-30 Meter hoch wächst und als Kampferbaum bekannt ist. Cinnamomum camphora hat seinen Ursprung in Asien und wird in vielen Ländern als Zierbaum für Gärten und Pärks gezüchtet.

    Ravintsara hat einen würzigen, warmen Duft, der sanfter als der des doch ähnlichen Eukalyptus Öls ist. Der Chemotyp von Cinnamomum camphora ist normalerweise sehr reich an 1,8 Cineol und wird aus den Ästen und Blättern dampfdestilliert. Die Hauptbestandteile sind Cineol, alpha-Pinen und alpha-Terpinen.

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    Salbei (Salvia officinalis)

    Salbei hat ein würziges, an Kräuter erinnerndes Aroma. Er ist wichtiger Bestandteil der „Hormon-Öle“.  Anerkannt ist auch seine Fähigkeit, die Sinne und die lebenswichtigen Zentren im Körper zu stärken und den Stoffwechsel zu unterstützen. Zudem hilft er gegen Hitzewallungen und Schweißfüße.

    „Medizinische Wirkung:
    Antibakteriell, antimykotisch, antioxidativ, antitumoral, entzündungshemmend, angstlösend, hormonregulierend, Östrogen-ähnlich, antiviral, fördert die Durchblutung und die Gallenblase.

    Anwendungsgebiete:
    Menstruationsbeschwerden/PMS, Östrogen-, Progesteron-, Testosteronmangel, Leberprobleme.“
    (Gary Young, Ätherische Öle – Nachschlagewerk, 2014)

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    Patchouli (Pogostemon cablin)

    Den Duft von Patchouli kennt fast jeder: ein schweres, blumiges, moschusartiges, erdiges und exotisches Aroma. Patchouli ist sehr gut für die Haut und trägt zur Verringerung eines faltigen und rissigen Hautbildes bei. Es kann wunderbar als Insektenschutzmittel verwendet werden. Patschouli wirkt stärkend, unterstützt das Verdauungssystem und lindert Völlegefühl.

    Emotional wirkt Patchouli sehr befreiend, entspannend und lindert Unsicherheiten und Zwänge.

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    Oregano (Origanum vulgare)

    Oregano, ein altbewährtes Heilkraut, war schon Teil der Medizin Hildegard von Bingens.

    Medizinische Wirkung:
    Anti-Aging-Effekt, stark antiviral, antibakteriell, antimykozisch, antiparasotär, entzündungshemmend, antioxidativ, regt das Immunsystem an, gegen Schmerzen, schützt vor Strahlungen, Leberschutz.

    Anwendungsgebiete:
    Arthritis, Rheumatismus, Infektionserkrankungen der Atemwege, Infektionen, TBC, Verdauungsprobleme.“
    (Gary Young, Ätherische Öle – Nachschlagewerk, 2014)

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    Majoran (Origanum majorana)

    Majoran war schon bei den Römern als Kraut der Fröhlichkeit bekannt. Es gilt als Lebens-verlängernd und war auch Bestandteil der Medizin Hildegard von Bingens.

    Seine muskelberuhigenden Eigenschaften sind wohltuend bei Beschwerden im Körper und den Gelenken. Majoran wirkt auch beruhigend auf Nerven und den Verdauungstrakt und wird allgemein als Entspannungsmittel verwendet.

    Medizinische Wirkung:
    Antibakteriell, antimykotisch, gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, fördert die Peristaltik, schleimlösend und abschwellend.

  • Einzelöle

    Zimtrinde (Cinnamomum zeylanicum) (Syn. c. verum)

    Zimt gilt aufgrund seines warmen, würzigen Aromas, das besonders gut in die Winterzeit passt, sowie seiner Fähigkeit, das Wohlbefinden zu verbessern, seit vielen Jahrhunderten als wertvolles Gut. Zimtrinde wird auch nachgesagt durch seine Schwingung Reichtum anzuziehen.

    Wird das Öl verdünnt und in bestimmte Chakren einmassiert, kann dies eine beruhigende, besänftigende Wirkung haben.