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Die menschliche Zelle

Zellen sind die winzig kleinen Bausteine des Körpers.  Es gibt davon ca. fünfzigtausend Milliarden, Jede Ansammlung von Zellen, die zusammen eine bestimmte Aufgabe erfüllen, bildet ein Gewebe, wie z. B. das Nerven- und das Muskelgewebe.

Zelle des MenschenZellen bestehen zum Großteil aus einer Gelee-artigen Substanz, dem Zytoplasma. Umgeben sind sie von der Zellmembran, durch die Nährstoffe eindringen und Abfallstoffe austreten können. Gesteuert wird die Zellaktivität vom Zellkern.

Im Zytoplasma liegen die Organellen, winzige Körperchen, zuständig jeweils für ganz bestimmte Aufgaben. Das Material für Wachstum und Reparatur (Proteine) entsteht z. B. an den körnchen-artigen Ribosomen. Manche davon sind an eine gefaltete Membran geheftet, die mendoplasmatisches Reticulum genannt wird. Runde Organellen, die Lysosomen, sind dafür zuständig, gefährliche Substanzen und verbrauchte Zellbestandteile abzubauen.

Der Zellkern, die Steuerzentrale der Zelle, enthält 46 Molekülfäden, die Chromosomen. Diese sind Träger der Erbmasse und weisen den anderen Bestandteilen der Zelle ihre jeweilige Aufgabe zu. Der Zellkern ist auch Stoffwechselzentrum der Zelle. Die kleinen länglichen Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle.

Die Lebensdauer einer Zelle ist sehr unterschiedlich. Manche leben nur ein paar Tage (z.B. Darmwandzellen), andere mehrere Jahre (Knochenzellen).Die meisten abgestorbenen Zellen werden durch neue ersetzt, nur die Nervenzellen nicht.

Es gibt im Körper mehrere hundert verschiedene Zellarten mit unterschiedlicher Form und Größe je nach ihrer Funktion.

Die größte menschliche Zelle ist die weibliche Eizelle, die längsten die Nervenzellen an den Beinen (bis zu einem Meter lang!)und die kleinsten Zellen roten Blutzellen und Samenzellen des Mannes.

Zellen brauchen zum Leben Nahrung, Sauerstoff und eine wässrige Umgebung, die die richtige Mischung an chemischen Substanzen aufweist. Durch das Blut werden die Zellen mit Sauerstoff, Nährstoffen und Gewebeflüssigkeit versorgt. Auch ist das Blut für den  Abtransport der Abfallstoffe zuständig.

Auch Pflanzen sind aus Zellen aufgebaut. Und auch wenn sich die pflanzlichen Zellen in einigen Punkten von unseren Zellen unterscheiden (feste Zellwand, keine Chloroplasten), sind wir doch alle aus der gleichen Urzelle entstanden.

Dass ist mit ein Grund, dass die Wirkstoffe der Pflanzen, die essentiellen ätherischen Öle, so gut mit unseren Körperzellen korrespondieren.

Ätherische Öle schützen den pflanzlichen Organismus vor Erregern, beinhalten hormonartige Substanzen und  haben eine lebenserhaltende und regenerierende Funktion. Die Pflanzen wehren sich mit seiner Hilfe erfolgreich gegen Bakterien, Pilze und Viren. Durch die der menschlichen Zelle ähnliche chemische Struktur  werden ätherische Öle vom menschlichen Organismus erkannt und angenommen.

Die  Moleküle der ätherischen Öle sind klein genug, um schnell über die Haut ins Gewebe und in die Zelle aufgenommen zu werden und sich über das Blut im Körper zu verteilen. Die ätherischen Essenzen werden vom Körper als vertraut erkannt und akzeptiert. Die einzigartige, fettlösliche Struktur der essentiellen Öle ähnelt sehr dem Aufbau unserer Zellmembran. Sie haben dadurch die Fähigkeit, die Zellwände zu durchdringen. Auch bei rein äußerlicher Anwendung wandern die Essenzen binnen weniger Minuten durch den Körperkreislauf und können jede Zelle erreichen.

Mehr über diese Wirkungsweise der ätherischen Essenzen samt chemischen Hintergrund finden Sie hier!

Doch die ätherischen Essenzen können ihren Funktionen nur dann optimal nachgehen, wenn der menschliche Zellstoffwechsel gut arbeitet. Da der Hauptbestandteil des Menschen und auch jeder seiner einzelnen Zelle Wasser ist, muss gerade auf den Wasserhaushalt großes Augenmerk gelegt werden.

In meinem nächsten Beitrag werde ich näher darauf eingehen und das Thema des Säure-Basen-Haushalts aufgreifen.

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